KLASSISCHE DERMATOLOGIE

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Akne

Die Akne stellt eine der häufigsten Hauterkrankungen überhaupt dar. Sie manifestiert sich im Bereich der Talgdrüsen und Haarfollikel – meist zunächst in Form von Komedonen (Mitessern) und später auch als entzündliche Knötchen und Knoten bzw. Pusteln (Eiterbläschen). Die meisten Jugendlichen sind betroffen, in der Mehrzahl der Fälle kommt es zu einer spontanen Besserung der Krankheitsaktivität nach der Pubertät, wobei es auch anhaltende Krankheitsverläufe bis ins Erwachsenenalter (Akne tarda) gibt. Die therapeutischen Möglichkeiten umfassen lokale Cremes/Gels mit schälenden und antibiotischen Inhaltsstoffen, systemische Antibiotika und Retinoide (Vitamin-A-Säure-Abkömmlinge) in schweren Fällen. Daneben kommen ergänzend kosmetische Gesichtsbehandlungen  sowie Fruchtsäure-Peelings zum Einsatz.

Eine ungeliebte Spätfolge v. a. von langfristigen und schweren Verläufenden sind Aknenarben. Zur Abmilderung dieser kosmetisch störenden Überbleibsel können wir Ihnen eine ganze Reihe von Therapiemöglichkeiten anbieten. Meist lassen sich die besten Ergebnisse durch Kombination mehrerer Behandlungsverfahren erreichen.

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Schuppenflechte

(Psoriasis)

Die Schuppenflechte ist eine multifaktorielle Erkrankung. Neben genetischer Prädisposition spielen auch exogene Faktoren eine Rolle.

Die Behandlung besteht aus lokal anzuwendenden Medikamenten. Bei stärker ausgeprägten Formen werden auch systematische Therapien eingesetzt.

Neurodermitis

(Atopisches Ekzem)

Die Neurodermitis ist eine Erkrankung, bei der zu einer Verhornungsstörung im Laufe des Lebens Sensibilisierungen (Allergien) hinzukommen und eine Entzündung der Haut unterhalten.

Die Behandlung besteht aus lokal anzuwendenden Medikamenten und systematisch einzunehmenden Therapien.

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Rosazea

Die Rosazea stellt eine Erkrankung der Hautgefäße und Talgdrüsen dar. Sie tritt meist ab dem 30.-40. Lebensalter auf und weist im Gegensatz zur Akne keine Komedonen auf.

Man unterscheidet je nach Symptomatik drei Formen:

  • Rosacea teleangiectatica (Couperose): erweiterte Blutgefäße, Rötungen, plötzliches Erröten (Flush)

  • Rosacea papulopustulosa: entzündliche Knötchen und Pusteln (Eiterbläschen)

  • Rosacea glandulo-hyperplastica: Ausbildung von knotigen Verdickungen sog. Phymen (Talgdrüsen, Bindegewebe)

Therapeutisch kommen je nach Ausprägung der Erkrankung antientzündliche Cremes/Gels, systemische Antibiotika und insbesondere bei den Gefäßerweiterungen auch Laserbehandlungen zum Einsatz.

Unterstützend kommen kosmetische Maßnahmen zum Einsatz wie eine Rosazea-Lymphdrainage und eine individuell angepasste Hautpflege.

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