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    PLÄTTCHEN-REICHES-PLASMA (PRP)

    Dermatologische Eigenbluttherapie zur Hautstraffung ("Vampirlift") und zur Stimulation des Haarwachstums

    Nach Entnahme von Patienten-eigenem Blut wird dieses speziell aufbereitet. Das so gewonnene plättchenreiche Plasma (PRP) wird dann in die gewünschen Areale injiziert.

    Körpereigene Wachstumsfaktoren, die im PRP in hoher Konzentration vorhanden sind aktivieren Bindegewebezellen (Fibroblasten), die die Produktion von kollagenen und elastischen Fasern anregen. Zudem werden Bindegewebs-Stammzellen angelockt, die die Geweberegeneration mit Kollagenneubildung aktivieren. Auch die Hyaluronsäure-Bildung steigt, es wird vermehrt Feuchtigkeit gespeichert.

    Für ein effektives und langanhaltendes Ergebnis sind meistens 3 Behandlungen im Abstand von 4-8 Wochen erforderlich.

     

    Effekte der PRP-Therapie

    • Hautstraffung, Faltenglättung

    • Minderung von Augenringen

    • Stimulation des Haarwachstums

    • Schnellere Abheilung nach Laser- oder Peeling-Behandlungen

    • Beschleunigung der Wundheilung bei chronischen Wunden

     

    Einsatzgebiete​ der PRP-Therapie

    • Falten und erschlaffte Haut an Gesicht, Hals, Decolleté und Handrücken („Vampir-Lift“)

    • Aknenarben

    • Dunkle Augenringe

    • Haarausfall (Alopezie)

    • Im Rahmen von Laser- oder Peelingbehandlungen – das PRP bewirkt Schmerzlinderung, Entzündungshemmung und beschleunigte Wundheilung

     

    Kombination mit Hyaluronsäure - „Cellular Matrix Gel“

    Ein neues Verfahren kann noch bessere Ergebnisse erzielen. Hierbei wird das PRP mit 2 ml unvernetzter Hyaluronsäure gemischt. So wirde der Haut eine sehr hohe Menge an Feuchtigkeit und Nährstoffen zugeführt. Zudem verbeiben die Blutplättchen und die Wachstumsfaktoren über längere Zeit an der Injektionsstelle (verlängerte Wirkdauer).

     

    Wie läuft die Therapie ab?

    Zunächst werden etwa 10ml Blut aus der Armvene des Patienten in einem speziellen Röhrchen entnommen und anschließend zentrifugiert. Dabei werden die roten Blutkörperchen und andere störende Blutbestandteile herausfiltert. Schließlich wird das so gewonnene plättchenreiche und aktivierte Blutplasma in die Haut injiziert. Alternativ kann es auf die Haut aufgetragen werden und mittels eines Micro-Needlings in die Haut eingearbeitet werden.

    Was ist vor und nach einer Eigenbluttherapie zu beachten?

    Vor der Eigenbluttherapie sollten mindestens 10 Tage keine Blutverdünner eingenommen werden, um Blutungen und Blutergüsse zu vermeiden. Nach der Behandlung sollten für mindestens 6 Wochen stärkere UV-Expositionen vermieden werden.

    Welche Komplikationen und Nebenwirkungen können auftreten?

    Rötungen, Blutergüsse und Infektion an den Injektionsstellen

    Wann darf eine Eigenbluttherapie nicht durchgeführt werden?

    • Autoimmunerkrankungen, Hämophilie („Bluter“)

    • Medikamenteneinnahme: Vitamin A, Antibiotika, Blutverdünner

    • Akute und chronische Infektionen

    • Akute Herz- Kreislaufprobleme

    • Schwangerschaft und Stillzeit